Als die Kirche den Fluss überquerte

Als die Kirche den Fluss überquerte

Buchcover von "Als die Kirche den Fluss überquerte" von Didi Drobna: Eine idyllisch aussehende Familie sitzt auf einer Picknickdecke am Strand

Als die Kirche den Fluss überquerte

Roman, PIPER

2018

 


Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler werden wie seine schräge Großcousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy. Und scheitert dabei kolossal. Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet. Ihre schlummernde Parkinson-Demenz macht sich bemerkbar. Und während sie immer schwächer und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu. Tragikomisch erzählt dieser Entwicklungsroman von großen Verlusten und ebenso großen Chancen.

Pressestimmen

"Zwei Wörter fallen mir zu diesem Buch ein: grandiose Geschichte."

(Heinrich Steinfest)

 

"Ein seltener Treffer."

(Peter Pisa, Kurier)

 

"Didi Drobna gehört zu den auffälligen Begabungen in der jungen österreichischen Erzählliteratur."

(Christian Schacherreiter, OÖ Nachrichten)

 

"Schade, dass „Als die Kirche den Fluss überquerte“ nicht der erste, sondern Didi Drobnas zweiter Roman ist. Der Österreichische Buchpreis in der Sparte Debüt wäre der 30-Jährigen kaum zu nehmen gewesen."

(Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung)

 

"Mit 'Als die Kirche den Fluss überquerte' hat die junge Schriftstellerin einen äußerst unterhaltsamen Entwicklungsroman vorgelegt, der von den großen Verlusten und ebenso großen Chancen erzählt."

(ORF Bestenliste, Dezember 2018)

 

"Das Besondere an diesem formidablen Roman: auch der Untergang wird hier mit Humor und ohne Larmoyanz beschrieben."

(erLesen, ORF III)

 

"Die Qualität ihres Romans besteht nicht zuletzt in der punktgenauen Wahl der literarischen Mittel für ganz unterschiedliche Stimmungen. So wie die Szenen es jeweils verlangen, weiß Didi Drobna nicht nur Aberwitz und Übermut, sondern auch Melancholie, Wut und Trauer mal im schnellen Dialog-Klippklapp, dann wieder im nachdenklichen Reflexionsmodus einzufangen. So ist „Als die Kirche den Fluss überquerte“ auch ein Versprechen auf weitere Arbeiten dieser jungen Autorin."

(Carsten Otte, Der Tagesspiegel)

 

"Didi Drobna [...] ist ein Phänomen.  [...]  Ein Coming-of-Age-Roman, der zeigt, dass es eben auch nicht funktionieren kann. Und dem man in seiner „Sprachkunst“ bei der Beschreibung der Gefühlswelt jedes Wort glaubt."

(Marie Leitner, Buchkultur)

 

"Didi Drobna erzählt in ihrem zweiten Roman "Als die Kirche den Fluss überquerte" auf skurril unterhaltsame Weise die Geschichte eines jungen Mannes, der die Trennung der Eltern nur schwer verkraftet, sich in die Schwester verliebt und den Tod der schwerkranken Mutter zu verhindert versucht - und gerade in all seinen Niederlagen sich selbst findet."

(SWR2, Lesenswert)

 

"Didi Drobnas Sprache ist präzise, jede Gefühlsregung wird aufs Papier gebracht, ohne dabei ausgelutschte Bilder oder Worthülsen zu verwenden. Und das ist beeindruckend."

(Alex Wagner, FM4)

 

"Wir Leser verfolgen die vielen dramatischen, aber auch humorvollen Wendungen  aus der Sicht von Daniel, der das Auseinanderbrechen seiner Familie nicht verkraftet. Der Autorin gelingt diese Rollenprosa, weil sie aus der durchaus anspruchsvollen Erzählperspektive eine vielschichtige Figurenpsychologie entwickelt."

(Ex Libris, Ö1)

 

"Ein Roman, in dem mit viel Humor Alltagsszenen zu unvergesslichen Passagen werden und aus schweren Schicksalen neue Hoffnung wächst."

(volksgruppen.orf.at, Yvonne Erdost)

 

"Man möchte diese untröstlichen Geschwister in den Arm nehmen, so authentisch schildert die Autorin die Verunsicherung und Verlorenheit ihrer Protagonisten. Drobna beschreibt diese existentielle Lebensphase ohne Larmoyanz – was nicht gegen den Kloß im Hals hilft, der sich vor allem am Ende der Lektüre einstellt."

(Kieler Nachrichten)

 

"Didi Drobna erweist sich als eine Autorin, die um die Verstörungen von Menschen weiß. Ein lesenswerter [Roman]."

(Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)

 

"Didi Drobna überzeugt in ihrem Roman mit Sprach- und Feingefühl und verwebt tragische Situationen immer wieder auch mit subtilem Humor. Sie ist eine genaue Beobachterin und es gelingt ihr, die alltäglichsten Situationen minutiös und pointiert zu schildern. Ein durchwegs gelungener Entwicklungsroman."

(Literaturhaus Wien)

 

"Die Autorin verfügt über eine gewaltige und gleichermaßen poetische Sprachkraft. Ihre Wortbilder kommen ganz einfach daher, ganz unspektakulär, geradezu minimalistisch, und zielen doch mit einer unglaublichen Präzision auf das Wesentliche."

(ue60gutezeiten.de)

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